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Kaffeepadmaschinen und Portionskaffeemaschinen im Test bei Stiftung Warentest

Kaffeepadmaschinen im TestKaffeepadmaschinen im Test: Kaffee wird offenbar gerne Tasse für Tasse getrunken. Portionskaffeemaschinen und Kaffeepadmaschinen liegen daher voll im Trend. Ob
mit Milch oder Milchschaum, ob Espresso oder doch lieber Cappuccino - es gibt viele Varianten. Nur in einem Punkt herrscht Einigkeit: Schnell muss es gehen. Die Stiftung Warentest hat sich 11 Maschinen einmal näher angeschaut.


 

Die Testkriterien:
Brühverhalten der Maschinen, Bedienungsanleitung, Schadstoffe, Sicherheit, Stromverbrauch, außerdem

Aroma, Geruch, Geschmack und Mundgefühl.
Es wurde eine breite Geräteauswahl, zu Preisen von 60 bis 150 Euro, getestet.

 

Im Test:
11 Portionskaffeemaschinen, davon 7 für Pads und je 2 für Kapseln und Discs. 9 Geräte haben eine

integrierte Funktion für Milchgetränke. Preis: 69 bis 180 Euro für Maschinen mit Milchfunktion. 49 bis 99

Euro für Maschinen ohne Milchfunktion.

 

Die Maschinen:
• Bosch Tassimo T40 (Maschine für Discs, ca. 140 Euro, Note: 2,5)
• Bosch Tassimo T65 (Maschine für Discs, ca. 120 Euro Note 2,4)
• Krups Nescafé Dolce Gusto KP 2100 (Maschine für Kapseln, ca. 140 Euro, Note: 2,3)
• Petra KM 42 (Maschine für Pads, ca. 90 Euro, Note: 2,5)
• Petra KM 45 (Maschine für Pads, ca. 150 Euro, Note: 2,6)
• Philips Senseo Latte Select HD7850 (Maschine für Pads, ca. 180 Euro, Note: 2,4)
• Philips Senseo New Generation HD7820 (Maschine für Pads, ca. 79 Euro, Note: 2,3)
• Quelle / Privileg Multi-Trio plus (Maschine für Pads, (wird nicht mehr verkauft) Note: 2,5)
• Severin KA 5156 (Maschine für Pads, ca. 49 Euro, Note: 2,2)
• Tchibo Cafissimo (Maschine für Tchibo-Kapseln, ca. 69 Euro, Note: 2,8)
• WMF WMF 1 (Maschine für Pads, ca. 100 Euro, Note: 2,3)

 

Das Ergebnis
Einen Vorteil verbuchen systemunabhängige Automaten wie die Senseo-Maschine. Mit ihr sind alle handelsüblichen weichen Pads verwendbar und die Tasse Kaffee kostet im Schnitt 13 bis 14 Cent.
Bei Maschinen mit Kapseln gibt es einen entscheidenden Nachteil: Sie sind systemabhängig und

lassen sich nur mit den jeweiligen Kapseln des Herstellers verwenden, so wie die Bosch Tassimo, die Krups Dolce Gusto oder die Tchibo Cafissimo Maschinen. Kostenpunkt pro Tasse: ab 25 Cent. Für die Verbraucher bedeutet das oftmals wenig Abwechslung, da sie können nur innerhalb des Systems variieren können.
Außerdem produzieren die Kapseln deutlich mehr Müll als die Pads.

Die Kapselmaschinen selbst variieren im Preis. Das Modell KA 5156 der Marke Severin kostet 49 Euro,

das Modell WMF1 99 Euro. Für die Nescafé Dolce Gusto von Krups zahlen Kunden satte 140 Euro. Sie

ist eine dieser systemabhängigen Maschinen. Dennoch schneidet sie im Gesamtergebnis mit der Note

2,3 ab und gehört damit zu den Tesiegern. Neben dem guten Geschmack des Kaffees überzeugt sie

außerdem durch eine gute Gebrauchsanleitung, geringen Stromverbrauch und hohe elektrische

Sicherheit.


Die Testsieger
Welche Maschine nun über die Ladentheke gehen soll, ist keine leichte Entscheidung. Stiftung

Warentest hat die Automaten nach Geschmack des Kaffees, Funktion, Handhabung,

Umwelteigenschaften, Sicherheit und Ausstattung bewertet.

Bei den Automaten mit Milchfunktion schneidet neben dem systemabhängigen Kapselautomaten

Nescafé Dolce Gusto KP 2100 von Krups die systemunabhängige Senseo New Generation HD 7820/60 am
besten ab. Beide erhalten die Testnote 2,3.

Bei den Maschinen ohne Milchfunktion gewinnt die KA 5156 der Marke Severin. Sie ist nicht

systemgebunden und funktioniert teilautomatisch. Testergebnis hier: 2,2.

 

Die getesteten Maschinen:

Krups Nescafé Dolce Gusto KP 2100 (Maschine für Kapseln, ca. 140 Euro, Note: 2,3)
Krups dolce Gusto KP 2100 Zu den Maschinen, die am besten abgeschnitten
haben, zählt das mit 140 Euro vergleichsweise teure Modell von Krups. Insgesamt gab es die Note 2,3, obwohl durch die Kapseln viel Müll entsteht - und für
die Milchzubereitung eine zweite Kapsel mit
Milchpulver verwendet werden muss. Dafür stimmt der
Geschmack - Note 2,0. Handhabung und Funktion wurden ebenfalls für "gut" (2,3) befunden.
   
Philips Senseo New Generation HD7820 (Maschine für Pads, ca. 79 Euro, Note: 2,3)
Philips Senseo New Generation HD7820 Ebenso gut hat ein Modell von Philips für 79 Euro abgeschnitten: Die Note 2,3 erhielt die "New Generation", die mit Pads arbeitet. Der Geschmack stimmt, nur bei der Sicherheit gab es Abstriche: Bei einer Fehlbedienung (Betrieb bei geöffnetem
Brühkopf), laufe heißes Wasser über Gerät und
Ablage, wird in der aktuellen Ausgabe von "test" bemängelt.
   
Severin KA 5156 (Maschine für Pads, ca. 49 Euro, Note: 2,2)
Severin KA 5156 Wer auf Milch verzichtet, kann mit dieser Maschine
warm werden. Für 49 Euro ist sie die günstigste getestete. Der Kaffee schmeckt. Note: 2,2
   
WMF 1 (Maschine für Pads, ca. 100 Euro, Note: 2,3)
WMF 1 "Teuer, minimalistisch und laut" steht in "test" zur
WMF 1. Trotzdem bringt es das Design-Stück auf die Note: 2,3
   
Bosch Tassimo T65 (Maschine für Discs, ca. 120 Euro Note 2,4
Bosch Tassimo T65 (Maschine für Discs, ca. 120 Euro Note 2,4 Das Gerät von Bosch arbeitet mit speziellen Discs und verursacht daher auch vergleichsweise viel Müll. In den Kategorien Funktion und den Umwelteigenschaften schnitt es zwar nur "befriedigend" ab, in Sachen Schadstoffbelastung aber "sehr gut". Die Gesamtnote liegt daher - auch wegen des guten Geschmacks des fertigen Kaffees bei Note: 2,4.
   
Philips Senseo Latte Select HD7850/80 (Maschine für Pads, ca. 180 Euro, Note: 2,4)
Philips Senseo Latte Select HD7850/80 (Maschine für Pads, ca. 180 Euro, Note: 2,4) Das Reinigen von Hand ist zwar laut Stiftung Warentest umständlich und das Gerät hat einen hohen Stromverbrauch, doch der Kaffee schmeckt "gut". Gesamtnote: 2,4
   
Petra KM 42 (Maschine für Pads, ca. 90 Euro, Note: 2,5)
Petra KM 42 (Maschine für Pads, ca. 90 Euro, Note: 2,5) Weil für die Maschine alle handelsüblichen Pads
genutzt werden können, ist die Tasse Kaffee im Vergleich günstiger als bei den Kapsel-Maschinen.
Laut Warentest kommt man mit 14 Cent für einen schwarzen Kaffee sowie 23 Cent für einen Latte macchiato aus. Die Handhabung sei aber am Anfang ein wenig verwirrend, heißt es in der aktuellen
Ausgabe von "test". Note: 2,5
   
Quelle / Privileg Multi-Trio plus (Maschine für Pads, (wird nicht mehr verkauft) Note: 2,5)
Quelle / Privileg Multi-Trio plus (Maschine für Pads, (wird nicht mehr verkauft) Note: 2,5) Als die Stiftung Warentest im April und Mai die Maschinen für den Test kaufte, war auch dieses Modell von Quelle dabei. Das Versandhaus ist inzwischen insolvent. Die auf Kaffeepads ausgerichtete Maschine lag mit der Note 2,5 im Mittelfeld.
   
Bosch Tassimo T40 (Maschine für Discs, ca. 140 Euro, Note: 2,5)
Bosch Tassimo T40 (Maschine für Discs, ca. 140 Euro, Note: 2,5) 140 Euro kostet die Tassimo T40 und ist damit immerhin 40 Euro günstiger als das Modell T65. Der Unterschied im Test: eine Zehntelnote. Auf die Note 2,5 kommt diese Maschine unter anderem wegen des mit "gut" bewerteten Kaffeegeschmacks und der geringen Schadstoffbelastung. Für letzteres wurde der Blei- und Nickelgehalt des gebrühten Wassers bestimmt.
   
Petra KM 45 (Maschine für Pads, ca. 150 Euro, Note: 2,6)
Petra KM 45 (Maschine für Pads, ca. 150 Euro, Note: 2,6) Nur zwei Geräte lieferten Kaffee, der lediglich "befriedigend" schmeckte. Die Petra KM 45 war zudem noch laut und die Reinigung der Milchschaumeinheit umständlich. Note: 2,6
   
Tchibo Cafissimo (Maschine für Tchibo-Kapseln, ca. 69 Euro, Note: 2,8)
Tchibo Cafissimo (Maschine für Tchibo-Kapseln, ca. 69 Euro, Note: 2,8) Das Schlusslicht bei den Geräten mit Milchfunktion:
Laut Test-Urteil ist die Tchibo-Maschine laut, langsam und der Kaffe nur mittelmäßig. Dazu kommen die vergleichsweise teuren Kapseln. Immerhin ist das
Gerät in der Anschaffung für 69 Euro günstig. Note: 2,8

 

 

 

 

 

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